Aktion zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung

Kriegsdienstverweigerung und Asyl

Neu eingestellt

Eritrea nach dem Friedensabkommen mit Äthiopien

Hoffnung auf ein Ende der Unterdrückung ist trügerisch

(02.04.2019) Nach dem Friedensvertrag zwischen Eritrea und Äthiopien und der im November 2018 erfolgten Aufhebung der UN-Sanktionen gegenüber Eritrea sind immer wieder Stimmen zu hören, dass das eritreische Regime keinen Vorwand mehr habe, die repressive Militarisierung der Bevölkerung fortzusetzen. Rudi Friedrich von Connection e.V. geht auf die aktuelle Situation im Land ein, insbesondere auf die Lage der von einem unbefristeten Militärdienst betroffenen Männer und Frauen, die sich zu Tausenden zur Flucht aus dem Land entscheiden. (d. Red.)

Pressemitteilung

Rudi Friedrich und Talib Richard Vogl

Neue Termine: Veranstaltungen zu 100 Jahre Desertion und Militärstreik im I. Weltkrieg

(10.01.2019) Für die Szenische Lesung zu Desertion und Militärstreik gibt es im Frühjahr 2019 neue Termine: in Bonn, Frankfurt/Main und Neu-Isenburg. Dazu laden wir herzlich ein.

Rudi Friedrich von Connection e.V. und der Gitarrist Talib Richard Vogl geben damit in einer etwa 75-minütigen Szenischen Lesung denjenigen Raum, die sich mit ihrer Desertion oder auf andere Art und Weise gegen den I. Weltkrieg wandten, u.a. mit Texten von Dominik Richert, Ernst Toller, Wilhelm Lehmann und Richard Stumpf.

Im November 2018 schrieb die Schwäbische Zeitung dazu: „Friedrich und Vogl bringen es fertig, dass jeder Tagebuchauszug und jedes Gedicht oder Lied, das sie zusammen mit Trommelschlägen, Trompete, Gitarre und Gesang intonieren, unter die Haut geht – sei es durch die Art der Sprache, mal ihre Arglosigkeit oder ihre zynische Schärfe, mal durch die Sachlichkeit der Beschreibungen oder ihre Emotionalität. Zum Abschluss das unvergleichliche Lied ‚Le déserteur‘ von Boris Vian aus dem Jahr 1954, ein Appell des Pazifismus, und der Ausblick in die Gegenwart.“

Eigenen Termin buchen über https://de.Connection-eV.org/100JahreDesertion-form

Aus unseren Projekten

Halil Savda auf dem Friedensmarsch

Gewaltfreier Widerstand in der Türkei – von Roboski nach Ankara

(15.04.2019) Do., den 25. April 2019, 19.30 Uhr

Werkstatt 3 - Saal

Nernstweg 34 in 22765 Hamburg

Mit Halil Savda – Kriegsdienstverweigerer, Kolumnist, Friedens- und Menschenrechtsaktivist

Als Antwort auf die Ermordung von 34 Kindern und jungen Erwachsenen in Roboski von Seiten des türkischen Militärs initiierte Halil Savda am 1. September 2012 einen 50 Tage andauernden Friedensmarsch von Roboski nach Ankara, denen sich weitere internationale und nationale Friedensaktivist_innen anschlossen.

Wie wurde der Protest organisiert? Welche Reaktion zeigte die Zivilgesellschaft? Welche Erfolge erzielte der Marsch und welchen Schwierigkeiten begegneten den Aktivist_innen auf dem 1300 km langen Friedensweg? Von diesen Fragen ausgehend berichtet Halil Savda von seinen Erfahrungen des gewaltfreien Widerstandes und bettet diese in die aktuelle politische Situation in der Türkei ein.  

Veranstaltung in türkischer Sprache mit Übersetzung ins Deutsche.

Veranstaltung

Foto: Boykin Reynolds

End the War!

Fotoausstellung über Protest und Widerstand gegen den Krieg in Vietnam

9. bis 19. Mai 2019

Studierendenhaus Campus Bockenheim, K4

Mertonstr. 26 in 60325 Frankfurt/M.

Die Öffnungszeiten finden sich unter www.ohdk.de

Der über zehn Jahre andauernde Vietnamkrieg wühlte die USA auf wie wenige Ereignisse zuvor. Zu Spitzenzeiten hatte das Land mehr als eine halbe Millionen Soldaten in den Krieg entsandt. Mit der Ausweitung des Krieges und der Einberufung von Soldaten über die Wehrpflicht gab es zwischen 1967 und 1972 eine große Protestbewegung: Mit zahlreichen Demonstrationen, Antirekrutierungsaktionen und Aktionen zivilen Ungehorsams. Für weltweite Proteste sorgte insbesondere die Kriegführung der USA. Bekannt wurden Einsätze von Napalm und Agent Orange gegen die Zivilbevölkerung und Massaker wie das am 16. März 1968 in My Lai.

Die originalen Fotos des Fotografen Boykin Reynolds, die bisher nur einmal ausgestellt wurden, zeigen verschiedene Proteste und Demonstrationen gegen den Vietnamkrieg in den Jahren 1969 & 1970: auf den Stufen des US Kapitols in Washington, D.C. im Mai und Juni 1969, die “Moratorium“ Demonstration von 500.000 Menschen am 15. Nov. 1969 und einen Friedensmarch in Toronto, Canada im Frühjahr 1970. Zusätzlich sind Aufnahmen von den Präsidentschaftskandidaten, Richard Nixon, Hubert Humphrey und George Wallace bei Wahlkampfauftritten im Herbst 1968 zu sehen.

Veranstaltet von: Offenes Haus der Kulturen e.V.