Aktion im Mai 2018 in Berlin

Südkorea: Eingeschränktes Recht auf Kriegsdienstverweigerung

Neue Berichte

Russische Vertragssoldaten im Donbass in Haft

(06.08.2022) Russische Vertragssoldaten lehnen es immer häufiger ab, am Krieg in der Ukraine teilzunehmen. Menschenrechtlern zufolge erfahren solche "Verweigerer" in Gefängnissen Gewalt und unmenschliche Haftbedingungen.

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News von Connection e.V.

Ukraine: Kriegsdienstverweigerer zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt

(05.07.2022) Im Mai und Juni 2022 wurden in der Ukraine zumindest zwei Kriegsdienstverweigerer zu mehrjährigen Haftstrafen auf Bewährung verurteilt. Dies wurde bekannt durch die Veröffentlichung der Urteile im staatlichen Register über Gerichtsurteile in der Ukraine. Beide Verweigerer hatten vor dem Militärkommissariat ihre Kriegsdienstverweigerung erklärt. In einem Fall erfolgte eine Verurteilung zu drei Jahren Haft auf ein Jahr Bewährung, im anderen Falle zu vier Jahren Haft auf drei Jahre Bewährung. Da beide erneut einberufen werden können, droht ihnen somit die Verbüßung der bereits ausgesprochenen langen Haftstrafe und eine erneute Verurteilung.

Aus unseren Projekten

Neuigkeiten zur Kampagne für Deserteure und Verweigerer

Russland, Belarus, Ukraine

(21.06.2022) Wir sind sehr dankbar für all die Unterstützung, die wir für die Arbeit für die Kriegsdienstverweigerer und Deserteure aus Russland, Belarus und der Ukraine erhalten. Herzlichen Dank. Bislang konnten wir darüber etwa 75.000 € für diese Arbeit einwerben. Zudem erhielten wir einen Zuschuss von Pro Asyl über 32.000 €. Weiter ist unsere online-Spendenplattform über https://de.Connection-eV.org/StopWarUkraineDonation erreichbar.

Veranstaltung

Di., 16. August 22, 19 h: »Sand im Getriebe« - Widerstand gegen die Rekrutierung für den Ukraine Krieg

Mit Franz Nadler, Connection e.V.

Di., 16. August 2022, 19 Uhr

im Haus (ehemals) Photo-Dose, Staustraße/Ecke Ritterstraße

in 26122 Oldenburg

Vortrag und Gespräch mit Franz Nadler, Connection e.V. im Rahmen der Ausstellung “Frieden geht anders!” vom 2. – 21. August, Staustr., Oldenburg (ehemals Photo-Dose)

»Entgegen der offiziellen ›Sieg im Krieg‹-Rhetorik ist die Unterstützung der Rekruten für den Krieg keineswegs gesichert, weder in Russland noch der Ukraine und auch nicht in Belarus.

Mit welchen Mitteln werden die Soldaten für den Krieg geködert? Und wie wehren sie sich dagegen? Können sie das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung in Anspruch nehmen? Und falls sie z. B. nach Deutschland fliehen, können sie Asyl bekommen?«

Unter diesen Maximen wird der Referent von Connection e.V. zum Thema Desertion aktuell Stellung nehmen. 

Eine Veranstaltung des Internationalen Fluchtmuseum Oldenburg. www.fluchtmuseum.de