Israel: Kriegsdienstverweigerinnen gegen Besatzung

Kriegsdienstverweigerung in Israel

Neue Berichte

Türkei: Kurdischer Rapper Gewr verweigert Kriegsdienst

(27.02.2021) Der kurdische Rapper Gewr weigert sich, der Einberufung zum Militärdienst in der Türkei nachzukommen. „Aus Gewissensgründen“, wie der 29-Jährige in einer Videobotschaft erklärt. Der türkische Staat begehe Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Statt sich für den Schutz von Grundrechten, Gerechtigkeit und Freiheiten der Völker einzusetzen, widme sich der Staatsapparat lediglich den Interessen von Regierungen. „Sie begehen Verbrechen gegen die Völker, die Natur und die Menschlichkeit, um ihre Existenz zu schützen. Ich nutze mein Recht auf Kriegsdienstverweigerung, um die Kriegspolitik der herrschenden Mächte, die den Militarismus nähren, zu stoppen und die Menschen und die Natur zu schützen“, erklärt der 1991 geborene Künstler.

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Pressemitteilung

Neuer Podcast: Trailer zur Grafischen Erzählung Gegen mein Gewissen

(23.01.2021) Heute veröffentlicht Connection e.V. einen Trailer zur Grafischen Erzählung „Gegen mein Gewissen“, die im November 2020 erschien. Hannah Brinkmanns hat darin die Geschichte ihres Onkels erzählt und gezeichnet, der 1973 als Kriegsdienstverweigerer zum Militärdienst in der Bundeswehr gezwungen wurde. Der Film führt anhand der Bilder und Texte in das Buch von Hannah Brinkmann ein. Veröffentlicht wurde er auf dem YouTube Kanal „Refuse to Kill“ von Connection e.V. und der War Resisters‘ International unter https://youtu.be/THUVTQptniI. Er wird gezeigt in deutscher Sprache mit englischen Untertiteln.

Aus unseren Projekten

13. Februar 2021 in Frankfurt am Main

Demonstration gegen den Krieg im Tigray

Lasst uns zusammen aufstehen und unsere Stimmen erheben!

(15.02.2021) Am 13. Februar 2021 demonstrierten etwa 300 Menschen in Frankfurt/Main gegen den Krieg im Tigray. Sie forderten ein Ende des Krieges. Sie wandten sich gegen die an den eritreischen Flüchtlingen und den Menschen im Tigray begangenen Verbrechen. Sie setzten sich ein für den sofortigen Rückzug der eritreischen Einheiten aus dem Tigray: "Wir rufen die Internationale Gemeinschaft auf, gegen die Tyrannei in Eritrea vorzugehen, die Kriegsverbrechen in den Flüchtlingslagern im Tigray begangen hat. Sie muss zur Rechenschaft gezogen werden. Ebenso ist es notwendig, Sanktionen gegenüber Eritrea zu verhängen." Die Demonstration wurde von Eritreer*innen aus Frankfurt organisiert.

Über den Bürgerkrieg in Äthiopien

(14.02.2021) Welchen Nutzen kann Krieg haben, außer anderen oder sich selber den Tod zuzufügen, Hunger, Krankheit, Elend, Gewalt gegen Frauen und langfristige Armut zu verursachen. Wir verurteilen vorbehaltlos, was im ganzen Land mit der tigrayischen Bevölkerung passiert. Wir erleben Völkermord, sexuelle Gewalt gegen Frauen als Mittel der Kriegsmaschinerie, Gewalt gegen junge Menschen und Kinder, gegen alte und gebrechliche Menschen. Wir sagen „Nicht in unserem Namen“ zu der massenhaften Invasion eritreischer Soldat*innen in den Tigray.