Deutschland 

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Aktion am 17. Mai 2019 in Bonn

Eritrea: Interfraktionelles ZOOM-Fachgespräch im Bundestag zur aktuellen Menschenrechtslage

Kathrin Vogler (MdB DIE LINKE) und Rudi Friedrich (Connection e.V.) laden ein

Do., 25. Juni 2020 um 18.00 Uhr

Bitte Anmeldung per eMail an kathrin.vogler(at)bundestag.de
Wir übermitteln dann die ZOOM-Einwahldaten.

 

Mit dem Abschluss des Friedensvertrages zwischen Äthiopien und Eritrea im Juli 2018 wurde ein Krieg beendet, der bis zu 100.000 Menschenleben gekostet hat. Der Friedensschluss weckte die Hoffnung, dass auch das eritreische Regime des Diktators Isayas Afewerki den inneren Kriegszustand gegen die eigene Bevölkerung aufhebt. Doch das ist leider nicht der Fall. Terror, Gewalt und Zwangsarbeit prägen weiterhin den Alltag der Menschen in Eritrea.

Aktuell steht die Entscheidung über eine finanzielle Beteiligung der EU an mehreren UN-Maßnahmen an, z.B. zur Förderung der Justizverwaltung und des Wirtschaftswachstums in Eritrea sowie für Rückkehrprogramme eritreischer Geflüchteter - Finanzmittel die mehr oder weniger direkt an das diktatorische Regime Afewerki fließen. Über diese neuen Entwicklungen möchten wir informieren und sie aus friedens- und menschenrechtspolitischer Perspektive diskutieren mit:

Kathrin Vogler (MdB, Fraktion DIE LINKE)

Rudi Friedrich (Connection e.V.)

Mulueberhan Temelso (Director General of Stichting Human Rights for Eritreans)

Dr. Awet Kessete (Eritreischer Verein für Demokratie, Kultur und voneinander Lernen e.V.)

Klara Smits (Europe External Policy Advisors, Brussels)

Daniela de Ridder (MdB, SPD-Fraktion)

Ulrich Lechte (MdB, FDP-Fraktion)

Ottmar von Holtz (MdB, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen)

Deutschland: Tornado-Piloten sollen nukleare Teilhabe verweigern

Aufruf zur Verweigerung

(19.06.2020) Ein öffentlicher Appell aus der Friedensbewegung fordert die am Atomwaffen-Standort in Büchel tätigen Tornado-Pilotinnen und -Piloten auf, nicht länger an der nuklearen Teilhabe mitzuwirken. Der Appell, der u.a. in der Rhein-Zeitung am 20. Juni als Anzeige veröffentlicht ist und vorab an den Kommandeur des Geschwaders geschickt wurde, steht im Kontext der aktuellen Debatte um die Beschaffung neuer nuklearfähiger Kampfjets und ist von 127 Personen und 18 Organisationen unterzeichnet.

Gunter Schmidt

Gunter Schmidt, Maler, Deutschland: Ich wünschte immer, Krieg sei endlich tot

Video auf dem YouTube Kanal Refuse to Kill

(15.05.2020) Ich persönlich habe noch nie Krieg erlebt. Ich bin dankbar für diese Tatsache unter dem Stern von Gnade und Glück sowie einem hohem Maß an freiheitlicher Politikkultur in Deutschland und Europa während der letzten Jahrzehnte. Ich habe Krieg nie erlebt, aber er durchlebt mich, er empört mich durchaus, auch dort, wo er mir nur indirekt begegnet. Ich bin Gunter Schmidt. Ich bin auch Maler. Bilder sagen mir etwas. Manchmal greife ich Bilder auf, forme sie künstlerisch um, verleihe ihnen meine Sprache.

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Stephan Brües

Stephan Brües, Deutschland: Seitdem bin ich in der Friedensbewegung engagiert

Video auf dem YouTube Kanal Refuse to Kill (englisch mit deutschen Untertiteln)

(15.05.2020) Hallo. Mein Name ist Stephan Brües. Ich komme aus Deutschland. Vor 37 Jahren verweigerte ich den Militärdienst, nicht aber den Zivildienst, den ich stattdessen ableisten musste. Das hätte für mich sonst bedeutet, ins Gefängnis zu gehen. Seitdem bin ich in der Friedensbewegung engagiert.

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