Kriegsdienstverweigerung 

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Freiheit für die Kriegsdienstverweigerer!

Südkorea: Beendet die Inhaftierung der Kriegsdienstverweigerer!

Bildergalerie der Aktion zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung

(15.05.2018) Zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung stiegen in Berlin vor der südkoreanischen Botschaft Luftballons auf. Für jeden in Südkorea inhaftierten Kriegsdienstverweigerer wurde symbolisch ein Luftballon in die Freiheit entlassen. Damit forderten die Aktiven von etwa ein Dutzend Organisationen die sofortige Freilassung der fast 300 inhaftierten Verweigerer in Südkorea. Die Protestaktion war organisiert worden von Arbeitskreis Internationalismus IG Metall, Ausschuss für die Partnerschaft der Ev. Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) mit der Presbyterianischen Kirche in der Republik Korea (PROK), Propstei GwangJu, Connection e.V., Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Berlin-Brandenburg, Deutsche Ostasien Mission (DOAM), Europäisches Büro für Kriegsdienstverweigerung (EBCO), Ev. Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerer für Frieden (EAK), International Peace Bureau (IPB), Internationale der Kriegsdienstgegner*innen (IDK), Korea Verband, Mennonitisches Friedenszentrum Berlin. Wir danken der Ev. Mission in Solidarität für die finanzielle Unterstützung.

Aktion in Seoul. Foto: World Without War

Südkorea: Um die Chance auf Frieden zu nutzen, muss das Recht auf Kriegsdienstverweigerung anerkannt werden!

(14.05.2018) Die Anerkennung des Rechts auf Kriegsdienstverweigerung würde nicht nur die Gewährleistung der Gewissens-, Gedanken- und Religionsfreiheit gewährleisten. Darüber hinaus ist es nur möglich, tief verwurzelte Gewalt und Militarismus zu überwinden, wenn wir das Recht auf Kriegsdienstverweigerung anerkennen. Damit aber Korea die kostbaren Möglichkeiten des Friedens, die nach 70 Jahren gekommen sind, nutzen kann, um zu einem Land des dauerhaften Friedens zu werden, muss das Recht auf Kriegsdienstverweigerung anerkannt werden.

Eritrea: ein Land im Griff einer Diktatur - Desertion, Flucht & Asyl

Kurzbeschreibung und Inhalt der Broschüre

(03.05.2018) Die im Mai 2018 veröffentlichte Broschüre basiert in großen Teilen auf den Beiträgen der Konferenz „Fluchtsituation Eritrea - kein Ende in Sicht?“, die am 19. Oktober 2017 in Brüssel stattfand.

Einige der Redebeiträge wurden von der Redaktion verschriftlicht und bearbeitet. Andere Beiträge wurden von den ReferentInnen selbst zur Verfügung gestellt. Die Redaktion hat dies ergänzt durch aktuelle Informationen und Artikel, um somit einen umfangreichen Überblick zur Situation in Eritrea, zur Lage der eritreischen Flüchtlinge und zu Initiativen und Aktivitäten geben zu können.

Die Konferenz war organisiert worden durch Eritrean Movement for Democracy and Human Rights, Europe External Policy Advisors (EEPA), Förderverein PRO ASYL e.V., Connection e.V., War Resisters’ International und Eritrean Law Society.

Rundbrief »KDV im Krieg« - Februar 2018

Syrien: Flüchtlingsanerkennung oder subsidiärer Schutz?

(14.02.2018) Bei syrischen Militärdienstflüchtlingen und Deserteuren wird zwar in aller Regel ein Schutz gewährt, aber zunehmend ein Schutz minderer Qualität. Aus der Geschäftsstatistik des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge für Januar 2018 ist zu entnehmen, dass nur noch bei 39,6% der Entscheidungen eine Flüchtlingsanerkennung erfolgt, bei 59,0% hingegen subsidiärer Schutz festgestellt wird. 0,4% werden abgelehnt.