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Südkorea: Für das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung

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Aktion zum 2. Jahrestag des Urteils des Verfassungsgerichtes

Südkorea: Urteile des Obersten Gerichtshofes zur Kriegsdienstverweigerung

(25.02.2021) In der ersten Entscheidung dieser Art hat der Oberste Gerichtshof am Donnerstag den Freispruch eines Mannes bestätigt, der angeklagt war, aus nicht-religiösen Gründen den Reservedienst zu verweigern. Er hatte sich aus Gründen der Gewaltlosigkeit geweigert, an einer Ausbildung für Reservisten teilzunehmen. Es ist das erste Urteil des Obersten Gerichtshofes, das persönliche Überzeugungen und nicht allein religiöse Gründe für die Verweigerung des Reservedienstes anerkennt.

Aktion in Seoul. Foto: World Without War

Südkorea: Verfassungsbeschwerde gegen Strafcharakter des alternativen Dienstes

(27.01.2021) Ein Kriegsdienstverweigerer, der nach seiner Verweigerung aus religiösen Gründen derzeit seinen alternativen Dienst als Angehöriger des Gefängnispersonals ableistet, hat eine Verfassungsbeschwerde eingereicht. Mit ihr macht er geltend, dass das Gesetz über einen alternativen Dienst aufgrund seines Strafcharakters verfassungswidrig sei, erklärten Vertreter des Gerichts am Mittwoch.

Aktion zur Kriegsdienstverweigerung in Seoul

Südkorea: Kriegsdienstverweigerer einberufen ins Gefängnis

(01.10.2020) Am 30. Juni 2020 wurden in Südkorea die ersten 35 Anträge von Kriegsdienstverweigerern von einem 29-köpfigen Ausschuss geprüft. Sie sollen im Oktober 2020 ihren 3-jährigen Dienst antreten. Zugleich legte der Ausschuss Kriterien für die Überprüfung weiterer Anträge fest. Das berichteten die Zeitungen The Korea Herald und The Diplomat.

World Without War

Südkoreas Kriegsdienstverweigerer erhalten eine Alternative zum Militärdienst

(09.07.2020) Zum ersten Mal gibt es einen offiziellen Weg für Männer, die aus religiösen oder moralischen Gründen die Ableistung des Militärdienstes verweigern. Am 30. Juni nahm Südkorea offiziell die ersten Anträge von Kriegsdienstverweigerern an. Statt zwei Jahre Dienst im Militär zu leisten, können sie nun beantragen einen dreijährigen Dienst in Gefängnissen oder Haftanstalten abzuleisten.