Ersatzdienst 

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Aktion in Seoul. Foto: World Without War

Südkorea: Verfassungsbeschwerde gegen Strafcharakter des alternativen Dienstes

(27.01.2021) Ein Kriegsdienstverweigerer, der nach seiner Verweigerung aus religiösen Gründen derzeit seinen alternativen Dienst als Angehöriger des Gefängnispersonals ableistet, hat eine Verfassungsbeschwerde eingereicht. Mit ihr macht er geltend, dass das Gesetz über einen alternativen Dienst aufgrund seines Strafcharakters verfassungswidrig sei, erklärten Vertreter des Gerichts am Mittwoch.

Aktion zur Kriegsdienstverweigerung in Seoul

Südkorea: Kriegsdienstverweigerer einberufen ins Gefängnis

(01.10.2020) Am 30. Juni 2020 wurden in Südkorea die ersten 35 Anträge von Kriegsdienstverweigerern von einem 29-köpfigen Ausschuss geprüft. Sie sollen im Oktober 2020 ihren 3-jährigen Dienst antreten. Zugleich legte der Ausschuss Kriterien für die Überprüfung weiterer Anträge fest. Das berichteten die Zeitungen The Korea Herald und The Diplomat.

Rundbrief »KDV im Krieg« - April 2021

Georgien: Wehrpflicht, Militärdienst und Kriegsdienstverweigerung

(16.07.2020) Zur Allgemeinen Periodischen Überprüfung des UN-Menschenrechtsrates legte im Juli 2020 der Internationale Versöhnungsbund eine Zusammenstellung zur Frage der Wehrpflicht und Kriegsdienstverweigerung in Georgien vor.

Aktion zur Kriegsdienstverweigerung in Seoul

Südkorea: Weiter kein Gesetz zur Kriegsdienstverweigerung

(23.09.2019) Über Jahrzehnte gab es in Südkorea ein System der Wehrpflicht, mit dem Kriegsdienstverweigerer kriminalisiert wurden. Sie entschieden sich, eher ins Gefängnis zu gehen, als Militärdienst abzuleisten, weil ihr Glaube ihnen das Tragen von Waffen verbietet. Ihr jahrzehntelanger Kampf endete im Juni 2018 mit der richtungsweisenden Entscheidung des Verfassungsgerichts, mit dem bei Tausenden von Kriegsdienstverweigerern der Stempel „schuldig“ aufgehoben werden sollte.