Arbeit von Connection e.V. 

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Verleihung des Martin-Niemöller-Förderpreises an Connection e.V. 2009

Connection e.V. - Wir über uns

In vielen Ländern werden Menschen für den Krieg zwangsweise rekrutiert. Verweigerer werden diskriminiert und verfolgt. Der seit 1993 bestehende Verein Connection tritt auf internationaler Ebene für ein umfassendes Recht auf Kriegsdienstverweigerung ein und arbeitet mit Gruppen zusammen, die sich gegen Krieg, Militär und Wehrpflicht engagieren. Es bestehen Kontakte zu Gruppen in Europa, Türkei, USA, Israel, Algerien, Lateinamerika und Afrika.

Die prekäre Situation im Herkunftsland zwingt viele Kriegsdienstverweigerer zur Flucht. Die Verweigerung wird jedoch zumeist nicht als Asylgrund anerkannt. Connection e.V. fordert Asyl für Kriegsdienstverweigerer aus Kriegsgebieten. Der Verein bietet Flüchtlingen Beratung und Information an. Er setzt sich für die Selbstorganisation von Flüchtlingen ein.

Rundbrief »KDV im Krieg« - September 2019

Arbeit von Connection e.V.

Juni bis September 2019

(15.09.2019) Juni bis September 2019: Es gibt einige türkische Kriegsdienstverweigerer, die in Deutschland Schutz suchen und an die Öffentlichkeit gegangen sind. Darüber hinaus planen wir eine Veranstaltungsreihe zur Situation in der Türkei. Weiter werden Rudi Friedrich und Talib Richard Vogl mit ihrer Szenischen Lesung zu Desertion und Militärstreik im I. Weltkrieg on tour sein. Desweiteren berichtet ein Aktiver von Connection e.V. über seinen Besuch der internationalen Konferenz der War Resisters’ International in Kolumbien.

Rundbrief »KDV im Krieg« - Juni 2019

Arbeit von Connection e.V.

April bis Juni 2019

(12.06.2019) April bis Juni 2019: Wir hatten Besuch von einem kolumbianischen Politologen und Kriegsdienstverweigerer, unsere Szenischen Lesungen zu Desertion und Militärstreik im I. Weltkrieg sind weiter on tour, und wir führten zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung eine öffentliche Aktion zu Eritrea in Bonn durch.

Ruslan Kotsaba

Doch kein Friedenspreis für Ruslan Kotsaba?

Stellungnahme von Connection e.V.

(14.05.2019) Letzte Woche hatte der Aachener Friedenspreis auf Vorschlag von MdB Andrej Hunko und Darius Dunker (Die Linke) bekanntgegeben, 2019 unter anderem den Journalisten und Kriegsdienstverweigerer Ruslan Kotsaba mit dem Aachener Friedenspreis auszuzeichnen. Wenig später wurde bekannt, dass Ruslan Kotsaba 2011 ein Video veröffentlicht hatte, in dem er unter anderem erklärt hatte, „die Juden haben Stalin und Hitler herangezüchtet“. Das Video wurde später von ihm um einige Passagen, auch dieser, gekürzt, war jedoch 2018 erneut von anderer Seite in voller Länge ins Netz gestellt worden. Der Vorstand des Aachener Friedenspreis zog aufgrund dessen die Preisverleihung zurück. Er sah es nicht als ausreichend an, dass sich Ruslan Kotsaba nun für die damaligen Äußerungen öffentlich in aller Form entschuldigte. Ein Vereinssprecher sagte, so der WDR am 10.5.2019, „auch wenn sich Kotsaba inzwischen von seinen alten Aussagen distanziert habe, wolle man nur ‚eindeutig preiswürdige‘ Menschen auszeichnen.“ Endgültig darüber befinden soll eine Mitgliederversammlung des Aachener Friedenspreises am 14. Juni 2019.