Arbeit von Connection e.V. 

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Connection e.V. - Wir über uns

In vielen Ländern werden Menschen für den Krieg zwangsweise rekrutiert. Verweigerer werden diskriminiert und verfolgt. Der seit 1993 bestehende Verein Connection tritt auf internationaler Ebene für ein umfassendes Recht auf Kriegsdienstverweigerung ein und arbeitet mit Gruppen zusammen, die sich gegen Krieg, Militär und Wehrpflicht engagieren. Es bestehen Kontakte zu Gruppen in Europa, Türkei, USA, Israel, Algerien, Lateinamerika und Afrika.

Die prekäre Situation im Herkunftsland zwingt viele Kriegsdienstverweigerer zur Flucht. Die Verweigerung wird jedoch zumeist nicht als Asylgrund anerkannt. Connection e.V. fordert Asyl für Kriegsdienstverweigerer aus Kriegsgebieten. Der Verein bietet Flüchtlingen Beratung und Information an. Er setzt sich für die Selbstorganisation von Flüchtlingen ein.

15. Mai 2018 in Berlin. Foto: Connection e.V.

Lasst Sie frei! Kriegsdienstverweigerer in Südkorea

Aktion am Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung in Berlin

(24.05.2018) Über zehn Organisationen führten am 15. Mai 2018 aus Anlass des Internationalen Tages der Kriegsdienstverweigerer eine Aktion für die etwa 300 inhaftierten Kriegsdienstverweigerer in Südkorea durch. Symbolisch wurden vor der südkoreanischen Botschaft Luftballons stellvertretend für die Kriegsdienstverweigerer in die Freiheit entlassen. Rudi Friedrich von Connection e.V. berichtet.

Freiheit für die Kriegsdienstverweigerer!

Südkorea: Beendet die Inhaftierung der Kriegsdienstverweigerer!

Bildergalerie der Aktion zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung

(15.05.2018) Zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung stiegen in Berlin vor der südkoreanischen Botschaft Luftballons auf. Für jeden in Südkorea inhaftierten Kriegsdienstverweigerer wurde symbolisch ein Luftballon in die Freiheit entlassen. Damit forderten die Aktiven von etwa ein Dutzend Organisationen die sofortige Freilassung der fast 300 inhaftierten Verweigerer in Südkorea. Die Protestaktion war organisiert worden von Arbeitskreis Internationalismus IG Metall, Ausschuss für die Partnerschaft der Ev. Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) mit der Presbyterianischen Kirche in der Republik Korea (PROK), Propstei GwangJu, Connection e.V., Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Berlin-Brandenburg, Deutsche Ostasien Mission (DOAM), Europäisches Büro für Kriegsdienstverweigerung (EBCO), Ev. Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerer für Frieden (EAK), International Peace Bureau (IPB), Internationale der Kriegsdienstgegner*innen (IDK), Korea Verband, Mennonitisches Friedenszentrum Berlin. Wir danken der Ev. Mission in Solidarität für die finanzielle Unterstützung.

Eritrea: Ein Land im Griff einer Diktatur - Einleitung zur Broschüre

(03.05.2018) Am 19. und 20. Oktober 2017 führten wir zusammen mit anderen Organisationen in Brüssel die Konferenz „Fluchtsituation Eritrea – kein Ende in Sicht?“ und ein Strategietreffen von Gruppen und Initiativen durch, die zu eritreischen Flüchtlingen arbeiten. „Ich denke, dass es ein sehr nützliches Treffen war, um die Flüchtlingskrise an einer der gegenwärtigen Schlüsselregionen zu diskutieren und Lösungen für die Fluchtgründe zu finden, insbesondere zu Eritrea“, schrieb uns im Anschluss ein Teilnehmer. Tatsächlich war die Konferenz insofern einzigartig, weil hier zum ersten Mal eritreische und internationale ExpertInnen zu Eritrea die Situation vor einem Fachpublikum, EU-Abgeordneten, VertreterInnen von EU-Mitgliedsstaaten sowie Flüchtlingen darlegen konnten. Zur Konferenz kamen mehr als 100 Personen von über 40 Organisationen weltweit, an der Strategiekonferenz nahmen etwa 40 Aktive teil.